Kontrust Seminare

Langfristiges aktiv engagiert: Emanzipatorische Perspektiven auf Burnout, Resilienz und Körper

Emanzipatorische Perspektiven
auf Burnout, Resilienz und Körper

Seminare

Coaching

Vorträge für

selbstorganisiert-arbeitende

zivilgesellschaftlich-engagierte

Gruppen

Vereinigungen

Organisationen

Seminare

In den Seminaren rund um das Thema des langfristigen enagierten Arbeitens behandeln wir jeweils verschiedene Aspekte wie Überforderungsmechanismen (Burnout), Ressourcennutzung (Resilienz), Wahrnehmungsstärkung (Körper) oder Strategieentwicklung und Konfliktlösung (Prozessbegleitung). Dabei passen wir die genauen Inhalte gerne eurem Anliegen und eurem Standpunkt an. Unser Methodenrepertoire besteht aus reflektiven, systemischen, körperintegrierenden, machtkritischen, interaktiven und modell-analytischen Ansätzen.

Wie läuft es ab? – Ihr schreibt uns, wir kommen zu euch, entweder online oder live. Ihr könnt die Formate stunden- oder tageweise sowie einzeln oder modular-verknüpft buchen. Das Honorar für uns wählt ihr entsprechend eurer Organisationsform aus unserer gestaffelten Tabelle aus. Diese schicken wir euch beim Erstkontakt zu.

Burnout ist politisch

Ursachen erkennen, verstehen und vorbeugen

Langfristig aktiv sein

Emanzipatorische Perspektiven auf Burnout und Resilienz

Resilienz in Krisenzeiten

Zur emazipativen Praxis und Theorie der Selbst- und Gruppenfürsorge

Körper als Spiegel

Wirksamkeit stärken und Diversität einladen

Sand im Getriebe

Supervision und Prozessbegleitung

Emotionaler Support

Wir unterstützen euch unkompliziert. Bitte direkt Anfragen.

Burnout ist politisch

Ursachen erkennen, verstehen und vorbeugen

Zivilgesellschaftliche Arbeit und Engagement verlangen viel Kraft und Ausdauer. Zusätzlich zu den fordernden, inhaltlichen Themen mit sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen kommen in unseren Arbeitsgruppen (zwischen)menschliche Dynamiken sowie persönliche (Grund)Bedürfnisse dazu. BÄÄÄM!

Um ein besseres Verständnis für überfordernde Situationen und leistungsorientierte Muster zu erlangen, bedarf es kritischer Räume, in denen sowohl eigene als auch systemische Wirkmechanismen hinterfragt werden. Stress oder Burnout ist kein individuelles Problem fehlenden Durchhaltevermögens. Es ist ein Potpourri aus psychischen, physischen, gruppendynamischen, weltanschaulichen und aktuellen gesellschaftlichen Faktoren. Im Workshop finden wir methodische Sichtweisen und Lösungsansätze für diese Themen. Dazu werden wir uns austauschen, reflektieren und strategische Werkzeuge für die eigene Praxis aneignen, um bewusste Arbeitsorte zu kreieren. Auch gibt es ein paar spannende Inputs für euch.

Zielgruppe • Fokus • Methoden

Zielgruppe
Engagierte Einzelpersonen und Kollektive die auslaugende Faktoren aufdecken und Selbstausbeutung durchbrechen wollen, um langfristig eine Veränderung umzusetzen.

Fokus
Präventive Symtomkenntnis, Ursachenanalyse & Veränderungsansätze

Methoden

  • Psychologischer Input
  • Analyse belastender Lebensbereiche
  • Analyse von Ansprüchen
  • Analyse von Wertekonflikten
  • Biografiearbeit
  • Aneignung von Entspannungs-, Reflektions- und Kommunikationsmethoden
  • Supportaufbau
  • methodische Spiele

Langfristig aktiv sein

Emanzipatorische Perspektiven auf Burnout und Resilienz

Dieses Überblicks-Seminar verbindet kompakt die Erfahrung über Burnout-Mechanismen mit Resilienz-Strategien für engagierte Menschen in einem zivilgesellschaftlich Kontext.

Ziel des Seminars ist die Einführung und Sensibilisierung für persönliche, gruppendynamische und gesellschaftliche Mechanismen und Strategien von und gegen Stresserleben, Dauerstress und Burnout. Impulse und Diskussionen dienen der Sichtbarmachung von individuellen und kollektiven Ansätzen. Theoretischer Input zu den Konstrukten Resilienz, Stress und Burnout erweitert ein kritisches Verständnis. Psychologische und gesellschaftskritische Theorien sowie Erfahrungswissen aus Bewegungen (Feminismus, BiPoC, Freiraum-Bewegung, Behinderten-Bewegung) werden für Denkansätze genutzt. Durch Praxisbeispiele und Erfahrungen der Teilnehmenden wird der Workshop interaktiv mitgestaltet und Bewältigungsstrategien sowie Handlungsperspektiven für die eigene politische Praxis sichtbar.

Zielgruppe • Fokus • Methoden

Zielgruppe
Zivilgesellschaftliche Bildner*innen und Multiplikator*innen, feelgood Verantwortliche, Gesundheitsbeautragte sowie ganze Arbeitsgruppen, die Lust haben eine emanzipatorische, kritische Sichtweise auf Burnout und Resilienz zu erlangen und in ihre Arbeit einfließen zu lassen.

Fokus
Aufbau von Kenntnissen, Reflektionstools und Denkansätzen sowie Netzwerken.

Methoden
siehe Seminare “Burnout ist politisch” und “Resilienz in Krisenzeiten”

Resilienz in Krisenzeiten

Zur emazipativen Praxis und Theorie der Selbst- und Gruppenfürsorge

Selbstfürsorge [meist Selfcare] wird als individualisierte Praxis verkauft, in der sich v.a. weiße, wohlständische Menschen in ihrer Freizeit von den Strapazen ihres privilegierten Lebens erholen. Entsprechend haben viele zivilgesellschaftlich engagierte Menschen Widerstände etwas Gutes für sich selbst zu tun. Sie machen einfach weiter ihre Arbeit im Anblick der vielen Herausforderungen und Notlagen. Erholung und Selbstzuwendung haben allerdings einen hohen subversiven Wert, besonders während Krisen. Erst durch Stillwerden und Reflexion können bestehende dysfunktionale Systeme angegangen werden. Auch darf die neoliberale Vorstellung von Resilienz als rein persönliche Aufgabe überwunden werden. Kollektive und gesellschaftliche Kräfte müssen mitgedacht werden.

Im Seminar nehmen wir uns Zeit, um uns unseren Einstellungen, Denk- und Verhaltensmustern zuzuwenden, welche uns im Weg stehen. Wir fragen: Welche Bedeutung hat kritische Selbstfürsorge für unsere Praxis? Wie kann Gruppenfürsorge gelebt werden? So werden wir Methoden der Selbst- und Gruppenfürsorge ausprobieren, sowie diese mit unserem politischen Engagement verknüpfen.

Zielgruppe • Fokus • Methoden

Zielgruppe
Menschen und Kollektive, die Lust haben eine für sich passende Praxis der Selbstzuwendung zu finden im Kontext immer wiederkehrender Krisen.

Fokus
Subversivität, Ressourcenfindung, -aufbau & -nutzung

Methoden

  • Psychologischer und sozialkritischer Input
  • Problemanalyse
  • Biografiearbeit
  • Aneignung von Entspannungs-, Reflektions- und Kommunikationsmethoden
  • Self- und Group/Community-Care
  • sichere Orte schaffen
  • methodische Spiele
  • gemeinsames Entspannen

Körper als Spiegel

Wirksamkeit stärken und Diversität einladen

Als Ausdruck von Ästhetik und Widerstand, als Kristallisationspunkt von Normen und Bewertungen sowie als Ort der Erfahrung: Unser Körper ist stets anwesend. So ist er auch ein Teil von Arbeitskontexten, emanzipatorischen Bildungsprozessen und zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Persönliche sowie gesellschaftliche Themen werden durch den Körper erfahren, gedacht, gezeigt und gelebt.

Wir stärken die Kompetenz im Umgang mit Körpern in unseren (bildungs)politischen Settings. Dazu werden wir eure Erfahrungen einsammeln und Praktiken ausprobieren, die sich zwischen Freude und Erkenntnis bewegen. Gleichzeitig werden wir gemeinsam reflektieren, welche Rahmenbedingungen, Überlegungen und Ansätzen hilfreich sind, um über den Körper gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen, einzubeziehen und diese zu verarbeiten. Gemeinsam erfahren wir eine Aufwertung des Körpers als Ort der Auseinandersetzung.

Zielgruppe • Fokus • Methoden

Zielgruppe
Zivilgesellschaftliche Bildner*innen und Multiplikator*innen, Sozialarbeitende, Feelgood Verantwortliche, Gesundheitsbeautragte sowie ganze Arbeitsgruppen, die den Körper bewusst und kompetent in ihren arbeitsbezogenen Kontexten mitdenken und bewegen wollen.

Fokus
Stärkung der Kompetenz im Umgang mit Körpern, Körpererfahrung und -wahrnehmung, Selbstwirksamkeit

Methoden

  • Psychologischer, physiologischer und gesellschaftskritischer Input
  • Selbsterfahrung und Wahrnehmungübungen
  • Ankersetzung
  • Bewegungsanalyse
  • Emotionen, Bedürfnisse, Grenzen
  • Support/Empowerment
  • sich Raum nehmen und bekommen
  • methodische Spiele
  • Naturpädagogik

Sand im Getriebe

Supervision & Prozessbegleitung für ein nachhaltiges, langfristiges Engagement

Eure Gruppe dreht sich im Kreis und ihr versteht nicht wo das Problem liegt? Ihr wollt dringend eure Strukturen verändern, wisst aber nicht genau, wo ihr ansetzten sollt? Oder habt ihr bereits einen vollen Methodenkoffer, reflektiert regelmäßig eure Dynamiken, kommt jedoch trotzdem euren politischen Zielen nicht näher?

Wir unterstützen euch dabei zu verstehen, wo es hakt. Dabei begleiten wir euch, eure Bedürfnisse und Problemstellungen zu differenzieren und zu präzisieren. Bei den Lösungsansätzen gehen wir die ersten Schritte gemeinsam, so dass ihr im Anschluss selbst wisst, was ihr braucht und könnt, um eure strategischen Ziele zu verfolgen. Ihr entscheidet wie lange und wie intensiv Ihr unsere Begleitung wünscht.

Zielgruppe • Fokus • Methoden

Zielgruppe
Kollektive und Arbeitsgruppen, deren Mitglieder miteinander und aneinander wachsen wollen.

Fokus
Gruppendynamik, Profilschärfung und/oder Strategieentwicklung

Methode

  • Situationsanalyse
  • Aufgaben- und Methodenanalyse
  • Supporter*innen und Widersacher*innen
  • Betrachtung gesellschaftlichen Wandels und dessen Bausteine
  • Visionieren
  • Aufbau des strategischen Werkzeug-Pools
  • gemeinsames Entspannen und Groupcare
  • Schaffung sicherer Orte
  • Gruppendynamik und Privilegien
  • methodische Spiele

Herangehensweise

Wir sehen Individuen, Gruppen und Gesellschaften in stetiger wechselwirkender Beziehung miteinander verbunden. So betrachten wir in der Auseinandersetzung mit Burnout und Resilienz immer alle drei Ebenen. Ob eine davon in eurem Format stärker hervorgehoben werden soll, entscheidet ihr.

Persönliche Ebene

Auf der individuellen Ebene werden persönliche Denkmuster, Verhaltensweisen und Praktiken reflektiert, um ein bewussteres Selbst-Verständnis im Kontext der zivilgesellschaftlichen Arbeit zu erlangen. Hierbei werden sowohl psychische als auch körperliche Prozesse sensibel und kritisch betrachtet.

Unter Anderem begleiten wir euch dabei zu reflektieren, inwieweit Selbstanspruch, Werteorientierung, Verhaltensweisen oder Weltanschauung das Stresserleben und mögliche Ressourcennutzung beeinflussen. Gleichzeitig messen wir dem Körper eine bedeutende, vermittelnde Rolle zu. Als ein selbsterhaltender, intelligenter und komplexer Organismus formt er durch biologische Merkmale unsere Person. Gleichzeitig ist er eng mit Geist [mind] und Emotionen verbunden. In Form dieses Gesamtsystems wirken und verorten sich Individuen in der Welt. Wissen über biologische Mechanismen hilft Teilnehmenden körperliche Symptome wahr- und ernstzunehmen sowie neue resiliente Strategien zu verankern. Erst durch die Wahrnehmung der physischen Realität kann ein gefestigtes, subversives Denken und Handeln entsteht. Das verstehen wir als Selbstfürsorge.

Kollektive Ebene

Auf der kollektiven Ebene inspirieren wir euch dazu, zwischenmenschliche und gruppendynamische Strukturen wertschätzend zu eruieren. Da diese Ebene oft vernachlässigt wird, liegt sie uns besonders am Herzen.

Gruppen haben eine auferlegte Aufgabe (Was machen wir?), lebendig werden sie durch die Interaktionen ihrer Mitglieder (Wie sind wir miteinander?), im Zusammenspiel aus beidem wird ihre Aufgabe in der Welt sichtbar (Wie machen wir es?). Um als Gruppe nachhaltig stark wirksam zu sein, reflektieren Mitglieder regelmäßig ihre Prozesse. Dabei gilt es Mechanismen, welche zu Konflikten, Stress und Ausbrennen führen, zu entlarven und zu verändern. Achtsame Beziehungs- als auch Care-Arbeit ist ein Teil der Gruppenaufgabe. Deren explizite Aushandlung liegt in der Verantwortung der gesamten Gruppe – entgegen des herkömmlichen Imperativs des individualisierten Selfcare-Leistungsanspruchs. Herausfordernd ist, dass wir in der hiesigen Kultur kaum auf bestehende kollektive Methoden für Stress- oder Traumaverarbeitung zurückgreifen können.

Nichtsdestotrotz vertrauen wir als Teamende darauf, dass jede Gruppe ihren selbstregulierenden Charakter hat. Durch Reflektion unterstützen wir euch dabei eure Stärken und Schatten nach Belieben zu justieren. Hierzu gehört sowohl ein kraftvolles, kritisches Widersprechen als auch ein gemeinsames Entspannen und Lachen. In unseren Seminaren wird der neue Raum gemeinsam kreativ kreiert, in dem neue Perspektiven erkundet und neue Ansätze erschlossen werden. Spielerisch und achtsam sollen alle voneinander lernen und sich gegenseitig mit Ideen bereichern. Wir sind davon überzeugt, dass so der Weg von einer Individualisierung, hin zur kollektiven Verantwortung geht.

Bewegungsebene

Auf der Bewegungsebene betrachten wir mit euch Veränderungsmechanismen und -strategien innerhalb der Gesellschaft, in der wir agieren. Eine Bewegung setzt sich sowohl aus Einzelpersonen als auch aus Institutionen, Verbänden und Gruppen zusammen, die ein übergeordnetes politisches Ziel verfolgen. Auf dieser Ebene gilt es die Heterogenität anzuerkennen und mit andersartigen Gleichgesinnten strategisch und systematisch Koalitionen zu schließen. Für ein starkes persönliches und kollektives Standing innerhalb einer Bewegung ist die Reflektion über die historisch-gewachsenen Rahmenbedingungen, soziale Normen und (nicht) praktizierte kollektive Strategien ausschlaggebend. Wir reflektieren, wie sich dies in der Gruppe und Gruppendynamik zeigt. Dabei sind Repression und Sicherheit als auch eine beständige Zielverortung zentrale Fragen, die es zu reflektieren und zu verankern gilt. Des weiteren helfen wir euch, zu schärfen und zu visionieren, welche gesellschaftlichen Veränderungen ihr begleiten wollt. Auf dieser Ebene eröffnen wir den Raum, dies zu tun und eine Gegenkultur zu erproben.

Teilnehmende über uns

Langfristig aktiv sein

Wow! Ein breiter Überblick über das Thema, dazu ganz konkrete Methoden und ein ehrlicher, wohlwollender Austausch. Und wirklich tolle Moderation und Einfühlungsvermögen. Capeau – und dies in einem digitalen Setting!

Burnout ist politisch

Ich fand den Austauschraum in Kleingruppen sehr wichtig und wertvoll. So viele tolle Perspektiven und Gespräche! Super spannend! Wieviel wir eigentlich schon wissen und schon gelernt haben!

Resilienz in Krisenzeiten für FLINTA*

Der Workshop mit Mariola und Nele hat sich selbst wie Selfcare angefühlt. Dabei war kein Moment langweilig und es gab viele abwechslungsreiche Methoden, Inputs und Reflektionen. Danke für diesen wichtigen Raum!

Langfristig aktiv sein

If it is not fun – it is not sustainable. Danke für diesen Satz!

Burnout ist politisch

Nele und Mariola sind sehr achtsam mit allen Leuten. Sie gehen gut auf die verschiedenen Bedürfnisse ein – es gibt keinen Druck.

Resilienz in Krisenzeiten für FLINTA*

Ich habe eine neue Perspektive auf die Begriffe Selfcare und Resilienz gewonnen und ein paar ganz praktisches Übungen für meinen Alltag.

Über Uns

Wir sind ein Team aus zwei Personen: Weiß, Pronomen „sie/ihr“ , 35-45 Jahre, able-bodied, pan,  Working-Class- & Poverty-Class-Akademikerinnen, teilweise Migrationsgeschichte, teilweise neurodivers, teilweise Klinikerfahrung, teilweise in Elternschaft.

Mariola

Zur Findung einer sinnstiftenden Berufung entschied ich mich nach meiner Tätigkeit als ausgebildete Medienkauffrau im Vertriebsmanagement eines Neven DuMont Tochterunternehmens für ein Psychologiestudium. Meine langjährigen Erfahrungen in urbanen sozial-engagierten Gruppen und stipendiatischen Tätigkeiten an der Rosa-Luxemburg-Stiftung bewegten mich im Rahmen meiner Masterarbeit zum Thema Burnout im politischen Engagement zu forschen. Ich unterstütze Aktivist*innen und halte bildende Workshops hierzu seit 2015. In meine Arbeit als (Gruppen)Supervisorin lasse ich neben vielschichtigem Methodenwissen gerne Praktiken bewegungsbasierter künstlerischer Ausdrucksarbeit mit einfließen. – Ich liebe die Arbeit mit Gruppen. So bestrebe ich Kollektive und Individuen durch Freude an radikaler Reflexion und konstruktiver Ehrlichkeit im Inneren zu stabilisieren.

Nele

Ursprünglich aus dem Ingenieurswesen kommend, professionalisierte ich mich neben der inhaltlichen und organisatorischen Arbeit als Projektleiterin im Bereich Erneuerbare Energien auch in der Organisationsentwicklung von Gruppen und persönlichen Begleitung von Menschen. In meiner Tätigkeit schöpfe ich dabei aus dem Erfahrungsschatz verschiedenster Organisationsformen und Ehrenamtskontexte, in welchen ich in unterschiedlichen Lebensphasen leiten und mitarbeiten durfte. Prägend ist auch meine Tätigkeit als Resilience Coach, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Körpertherapeutin im Bereich Critical Somatics für Privatpersonen sowie Kleingruppen. Ich liebe es, Verknüpfungen zwischen gesellschaftlich relevanten Themen, kollektiven Strategien und persönlicher Entwicklung herauszustellen, um eigene Ziele zu verwirklichen. Ich unterstütze vor allem Strukturen & eine reflektorische Tiefe sowie Visionen & Handwerkszeug für gelungene Veränderungsprozesse.

Gemeinsam

Gemeinsam verbindet uns die Freude daran, Gruppen und Einzelpersonen in ihren Prozessen zu begleiten. An den Seminarthemen lieben wir das emanzipatorische Potential und die aus der Bearbeitung resultierende Stärke. Aus eigener Erfahrung und Betroffenheit unterstützen wir nun Initiativen (wieder) handlungsfähig zu werden, Erosion vorzubeugen und langfristig stark zu sein. Hierzu gründeten wir 2015 den Arbeitskreis „Burnout und psychische Belastung in politischen Gruppen“ im Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Seitdem sind wir in unterschiedlichen Kontexten als Referentinnen tätig.

Philosophie

Wir lieben und leben, was wir unterrichten. In unsere Arbeit als Prozessbegleiterinnen und Referentinnen lassen wir unsere Erfahrungen, Reflexionen und Methodenwissen aus dem jeweils langjährigen zivilgesellschaftlichen und politischen Engagement bedarfsorientiert einfließen. Uns selbst und unserem Gegenüber – also euch – begegnen wir gerne authentisch auf Augenhöhe, das bedeutet mit allem, was da ist: Freude, Trauer, Angst, Ärger, Ehrlichkeit und Mut zur Kontroversen sowie Fehlern und Albernheit. In den interaktiven Seminaren, Kursen und Coachings vermitteln wir einfühlsam, situationsorientiert Wissen und Fertigkeiten. So finden Teilnehmende einen sicheren, stärkenden Raum für ihre Anliegen.

Wir arbeiten gemeinsam mit anderen Initiativen daran, zivilgesellschaftliche Bewegungen nachhaltig zu unterstützen und langfristig für eine positive Veränderung in der Welt einzutreten. <3

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